Projekt Schulhofgestaltung

Endlich… Seit Beginn des neuen Schuljahres sind die neuen Sitzgelegenheiten – die Ergebnisse des Projekts „Schulhofgestaltung“ - fertiggestellt und werden jeden Tag gerne genutzt!

Was lange währt…

Die Entwurfsphase begann während der Projektwoche im Sommer 2013 mit dem Wettbewerb „auf‘m Sonnendeck“: unter der Leitung von Herrn Schlichting (freier Künstler, Jugendkulturprojektleiter und langjähriger Kunstlehrer am PGS) entwickelten Schülerinnen und Schüler Ideen zur Schulhofgestaltung und erarbeiteten Vorschläge in Form von Skizzen, Entwürfen und Modellen. Dabei wurde schnell klar, dass das Thema zu eng gefasst war, weil durch den Wettbewerb weitere Ideen, Erwartungen und Bedürfnisse von Seiten der Schüler zur Gestaltung des Außenbereichs deutlich wurden. Gleichzeitig bot das Projekt die Chance, dass die Schüler maßgeblich für Gestaltung und Umsetzung verantwortlich waren, vom Entwurf  über die Prüfung der Machbarkeit bis hin zur Fertigstellung.

Eine Jury  - Träger, Schulleitung, Förderverein, Lehrer- und Schülerschaft waren vertreten – wählte dann drei Entwürfe zur Umsetzung aus: Gestaltung des Oberstufenbereichs, „Amphitheater“, und „PGS“- Buchstabenskulpturen unter dem Sonnensegel.

In einem anschließenden Workshop wurden die ausgewählten Entwürfe dann weiter entwickelt und ihre konkrete Umsetzung geplant: welche Techniken und Materialien sollten verwendet werden? Was musste noch geändert oder genauer ausgearbeitet werden? Genug zu tun!

Nach Ausarbeitung der Entwürfe und Prüfung hinsichtlich Finanzierungs-, Witterungs -und Stabilitätsaspekten konnten die Vorbereitungen beginnen und schnell war klar, dass wir vor den Sommerferien drei Großbaustellen auf dem Gelände des PGS haben würden – neben den „kleineren“  Baustellen von zwei weiteren Schulhofprojekten, die während der Projektwoche fertiggestellt werden sollten, nämlich der Gestaltung der Torwand mit Graffiti und der Mosaikgestaltung von Sitzskulpturen, die während des Schuljahres in einer Kunst-AG entstanden waren.

…wird bestimmt gut!

Während der Projektwoche im Sommer 2014 kam dann die aufregende Bauphase - dank der unkomplizierten finanziellen Unterstützung  durch Träger, Förderverein und Eltern konnten nun die Projekte der Schüler begonnen werden. Zwei große Materiallieferungen, z. B. mit Klinker, Sand, Zement und Holz, die verbaut werden sollten, wurden geliefert – wie würden wir das alles schaffen? Terrassen- und Möbelbau, Formenbau für einen Betonguss, Fundamente erstellen, mauern und diverse Fliesen-, Holz- und Malerarbeiten und das alles gleichzeitig!

Zum Glück gab es viele Helfer und alle machten sich mit Enthusiasmus an die Arbeit.

Die „Bauleitung“ wurde tatkräftig verstärkt durch Herrn Wolter, Herrn Kolessa und Frau Herwig (Eltern) - nur durch teils mehrtägige Mithilfe einiger Eltern konnten alle „Baustellen“ betreut werden und hätten ohne Unterstützung nicht in diesem Zeitrahmen fertiggestellt werden können - sowie durch Frau Brandhorst (Kunstlehrerin).

An dieser Stelle ein großes Kompliment an alle Eltern für die umfassende Unterstützung!!! Wir waren für jede Form der Hilfe dankbar: es wurde in großem Umfang Material gespendet, Werkzeug zur Verfügung gestellt, für Verpflegung gesorgt. Einfach klasse!

Natürlich waren z.B. der allzu kreative Umgang mit Maschinen, die kurzen Schüler-Schwächeanfälle oder die Diskussionen um die Musikrechte am Radio manchmal etwas nervig, aber Herr Schlichting und Frau Brandhorst waren auch schwer beeindruckt: mit welcher Energie an einem Tag ein Fundament erstellt und plattiert wurde, der Terrassenbau vorankam, wie eigenständig die Gruppen für Sitz-und Liegemöbel arbeiteten, dass die Holzform für den Betonguss und der Guss fertiggestellt wurde und das trotz des nicht immer idealen Wetters! Ein dickes Lob für Geschicklichkeit, Eigenständigkeit und Ausdauer der Schülerinnen und Schüler!

Und ebenso beeindruckend: die Bereitschaft, auch in den Ferien zu kommen und die Projekte fertigzustellen! Großartig! Super anstrengend, aber es hat Spaß gemacht!

Einige Statements der Schülerinnen und Schüler:

„Wir haben eine Terrasse hinter der Turnhalle gebaut und konnten positive Erfahrungen sowohl im Team als auch für den Einzelnen sammeln. Des Weiteren sind wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden und danken allen, die dieses Projekt möglich gemacht haben. Es hat uns viel Spaß gemacht, ein solches Projekt zu meistern und das Endergebnis zu nutzen.“ ( Leo, Nicolai, Jannik, Leon, Philipp, Glen)    

„Ich fand es hat viel Spaß gemacht und es hat den Teamgeist gefördert. Außerdem hat man viel über Bauen gelernt, z.B. wie man mauert etc.“  (Julius)

„Ich fand wir haben viel Arbeit am „G“ geleistet. Es hat Spaß gemacht, auch wenn manche Quatsch gemacht haben. Aber im Großen und Ganzen war alles gut. Durch das Projekt haben wir jetzt schöne Sitzgelegenheiten auf dem Schulhof.“ (Alex)

„Es hat Spaß gemacht. Es war sehr abwechslungsreich im Gegensatz zum normalen Schulalltag. Wir haben zum Teil die Liegen gemacht und es hat wirklich Spaß gemacht.“  (Leon, David, Simon)

„Das Projekt  Schulhofgestaltung war eine große Abwechslung zum Schulalltag. Schon in der Planung war es schön mitanzusehen, mit welchen neuen Ideen wir Schüler unseren Schulhof gestalten wollten. Jeder von uns hat sehr viel Mühe und Zeit in seine Gruppenarbeit gesteckt, denn wir wissen genau, dass es sich gelohnt hat! Der Schulhof sieht viel lebendiger und einladender aus und das ist unser eigenes Werk. Bei diversen Ideen schien es unmöglich, sie in die Tat umzusetzen, doch durch das Engagement der leitenden Lehrer und vor allem der Eltern und natürlich von uns ist das alles möglich geworden.“ (Aleyna)

„Wir haben ein „G“ als Sitzgelegenheit gebaut. Es hat mir viel Spaß gemacht, unser Projekt durchzuführen, aber es war auch sehr anstrengend. Außerdem haben wir uns auch außerhalb der Schule mit dem Projekt beschäftigt.“  (Tim)

„Es war cool. Wir durften alles selber bauen. Cool war es als man sah wie alles stand. Als Laurenz sich draufsetzte dachte ich nur: das wird lange halten.“ (David)

„Unserer Gruppe war es ein Anliegen, eine Sitzgelegenheit für unseren Schulhof zu bauen. Also überlegten wir uns eine Sitzgelegenheit in Form eines „G“ von „PGS“ zu bauen. Wir bauten zuerst ein Fundament. Hierfür hoben wir zuerst eine ca. 15 cm tiefe Grube aus. Diese füllten wir zu 1/3 mit Beton  und legten auf den Beton Steine. Auf dieses Fundament mauerten wir ca. 1m³ große Ziegel-Säulen. Diese ungefähr 12 Säulen verbanden wir dann mit jeweils 2 Kanthölzern. Auf diese Kanthölzer schraubten wir dann noch breitere Bretter, damit man bequem sitzen kann. Mir hat das Projekt viel Spaß gemacht und ich bin nächstes Jahr sofort wieder dabei, damit es auch ein „P“ und ein „S“ gibt!“ (Malte)

„Das Projekt war gut und sollte öfter angeboten werden. Mir hat die lockere Atmosphäre gefallen und dass wir nicht  unter großem Zeitdruck standen.“ (Anastasia)

„Also ich fand’s voll chillig. Ich habe das Projekt gehabt, die Torwand zu sprayen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, die Torwand zu gestalten. Ich fand das Projekt sehr gut!“ (Louis)

„Ich habe gelernt wie man Fundamente baut und einen Turm ziegelt.  Mir hat es Spaß gemacht, weil wir gute Teamarbeit geleistet haben und wir ein gutes Ergebnis abgeliefert haben.“  (Brian)

„…Dort haben wir auch gelernt wie man mauert und ich habe neue Sachen gelernt. Ich fand es schön und würde es gerne noch einmal  machen.“  (Christoph)

„Insgesamt hat mir die Schulhofgestaltung gut gefallen.“  (Philip)

„Ich habe einen Elefanten aus Ytong  gemacht. Ich fand das war schwer, aber es hat auch Spaß gemacht. Als wir das Mosaik aufgeklebt haben, fand ich das am besten.“ (Luzia)

Und noch ein Statement von Herrn Schlichting:

„Ich selber habe meine frühere Schule als „Heimat“  empfunden mit vielen Aktivitäten, die mein Interesse bis heute prägen. Heute ist die Zeittaktung sehr viel enger!  Aber Schule darf nicht alleine ein Wissensvermittlungsinstitut sein, in dem nur und ausschließlich möglichst effektiv gelernt wird. Wenn Schüler die Möglichkeit haben, ihr Umfeld mitzugestalten und sie dabei, wie bei diesem Projekt, von allen Beteiligten unterstützt werden, dann ist das nicht nur für sie, sondern für alle identitätsstiftend.“

Unser Projekt hat Sie überzeugt?

Projekte in dieser Form sind bei uns am PGS ein wichtiger Teil. Wenn Ihnen diese Herangehensweise gefällt, senden Sie uns einfach eine Bewerbung zu. Wir freuen uns auf Sie und Ihr Kind!

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