Medienkonzept am PGS in Dortmund

Vorwort

Unsere Lebenswelt ist immer mehr von Medien wie Computern, Smartphones oder dem Internet durchdrungen. Um in diesem medialen Alltag bestehen zu können, ist und wird es immer wichtiger ein kompetentes Medienhandeln vorweisen zu können. Ein kompetentes Medienhandeln verlangt von den Schülern geeignete Lernstrategien, wie zum Beispiel die Fähigkeit, sich selbständig Informationen zu beschaffen, sie kritisch zu bewerten, zu verarbeiten und weiterzugeben. Aber auch Aspekte wie Cybermobbing oder Datenschutz werden in Zeiten von Facebook, Instagram und Co. immer wichtiger.

Vor diesem Hintergrund ist eine fundierte Medienerziehung unabdingbar. Unsere Lehrpersonen sollen wesentliche Ansprechpartner sein, wenn es um die Arbeit mit dem Computer oder Internet geht. Einer der zentralen Punkte dabei ist es, das Schüler dazu befähigt werden, sich in der heutigen Medienwelt zurechtzufinden, Inhalte aufzunehmen und sie darüber hinaus noch einzuschätzen. Das PGS bietet mit seinem Netbook-Programm ideale Möglichkeiten um die Schüler und Schülerinnen in den oben genannten Punkten zu unterschützen.

Unterrichtsentwicklung und Rahmenbedingungen

Zur Jahrtausendwende fand eine Addition der Medienbildung zum herkömmlichen Unterricht statt. Man versuchte an geeigneter Stelle die sogenannten “Neuen Medien” in den Unterricht mit einzubinden. Allerdings ist diese Trennung zwischen “neuen” und “alten” Medien nicht mehr zu halten, da Schüler heute längst ihre Schulbücher in Form von eBooks bekommen bzw. online lernen können. Dieses Konzept möchte weg von der Addition und hin zu einer Integration von neuen Medien. Diese sollen fließend in den Unterricht eingebracht werden. Einer der zentralen Bestandteile dieses Konzepts ist die Benutzung der Netbooks. Diese helfen dabei die üblichen Probleme, wie den Raumwechsel und die damit verbundene verlorene Unterrichtszeit zu vermeiden, da diese jeder Zeit einen direkten Zugang z.B. zum Internet ermöglichen. An dieser Stelle ist auf die Nutzungsregeln für unsere Netbooks hinzuweisen, da nur mit funktionierenden Netbooks ein reibungsloser Unterricht gewährleistet werden kann. Darüber hinaus haben die Schüler die Möglichkeit, mit Hilfe der Whiteboards digitale Inhalte zu erleben. Egal ob in Form von Präsentationen oder gemeinsamen Recherchen im Internet.

Um die oben angesprochene Integration umzusetzen ist es nicht nur wichtig, gute Rahmenbedingungen vorzufinden, sondern auch diese in alle Bereiche des Schulalltags einzubinden. Das bedeutet, dass diese Dinge fächerübergreifend genutzt werden, damit die Schülerinnen und Schüler einen größtmöglichen Lernerfolg und Nutzen aus diesen ziehen können.

Orientierungsstufe

Die Aufgabe der Orientierungsstufe ist es, den Schülern Grundkompetenzen in den neuen Medien zu vermitteln. Die Schülerinnen und Schüler kommen zum Teil alle mit anderen Vorkenntnissen zu uns. Um diese heterogene Gruppe auf einen Stand zu bringen, orientieren wir uns stark am Medienpass NRW. Dabei handelt es sich um eine Initiative des Landes NRW. Mit Hilfe des Medienpasses sollen die Schüler folgende Kompetenzen erlangen:

  1. Bedienen und Anwenden
  2. Informieren und Recherchieren
  3. Kommunizieren und Kooperieren
  4. Produzieren und Präsentieren
  5. Analysieren und Reflektieren

Die Schüler erlangen diese Kompetenzen nicht nur durch bestimmte Schulungen oder Unterrichtseinheiten. Unser Ziel ist es, den Erwerb dieser Kompetenzen kontinuierlich in den Unterricht einzubringen, sodass die Schüler am Ende der Orientierungsstufe in der Lage sind diese Kompetenzen sicher anzuwenden.

Mittelstufe

In unserer Mittelstufe sollen vor allem die Medienkompetenzen Recherchieren, Produzieren und Präsentieren im Vordergrund stehen. Hier steht die Arbeit mit Programmen wie Word, Excel und Powerpoint im Mittelpunkt. Die Schüler sollen sowohl in speziellen Unterrichtseinheiten sowie an Projekttagen den Umgang mit dieser Software erlernen und sie anschließend in den verschiedenen Fächern sicher einsetzen können.

Ein anderer wichtiger Punkt ist das Bewusstsein der Folgen, die das Handeln der Schüler im Internet nach sich ziehen kann. Dabei spielt Cybermobbing eine immer größere Rolle. Es fällt einer Person wesentlich leichter, eine andere Person im Internet zu diskreditieren, als von Angesicht zu Angesicht. Jedoch ist diese Art von Diskrimierung nicht weniger schlimm. Uns ist es wichtig, den Schülern vor Augen zu führen, wozu Cybermobbing führen kann und dass es sich dabei um eine folgenschwere Tat handelt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt im Internet ist der Datenschutz. "Das Internet vergisst nichts." Doch diese einfache Aussage besitzt eine folgenschwere Bedeutung. Egal was Schülerinnen und Schüler manchmal unbedacht im Internet schreiben oder posten, sie schreiben oder posten dies für die Ewigkeit. Diese Tatsache allein ist Grund genug, die Schülerinnen und Schüler über diesen Sachverhalt aufzuklären, allerdings kommt ein weiterer Aspekt hinzu: Das Internet ist nicht an Gesetze eines bestimmten Landes gebunden. Somit treffen Begriffe wie Datenschutz oder Datensicherheit vielleicht auf deutsche Unternehmen zu, aber mit Sicherheit nicht auf Unternehmen wie Facebook oder Google. In Anbetracht dessen glauben wir, dass es essentiell ist, die Schüler über die Folgen ihres Handelns im Internet aufzuklären.

Oberstufe

In  der Gymnasialen Oberstufe orientieren sich Unterrichtsinhalte wesentlich stärker an den jeweiligen Fachwissenschaften als in den Jahrgangsstufen der Sekundarstufe 1. Somit müssen die im Rahmen der Schullaufbahn erworbenen Kompetenzen soweit vertieft werden, dass sie dem höheren Niveau der Oberstufe entsprechen. Hierbei steht z.B. die Facharbeit in der Q1 im Mittelpunkt, da die Schülerinnen und  Schüler hierfür gute Kenntnisse im Umgang mit Recherche und Textverarbeitungssoftware vorweisen müssen.  Darüber hinaus wird die Häufigkeit der Präsentationen im Unterricht und das damit verbundene selbstständige Arbeiten mehr im Mittelpunkt stehen.

Um den Schülern der Sekundarstufe 2 die Möglichkeit zu geben, auch während ihrer Freistunden selbstständig in diesem Bereich zu arbeiten, gibt es die Möglichkeit, die Netbooks in allen Räumen des PGS über WLAN mit dem Internet zu verbinden und so eigenständig zu recherchieren.

Schulübergreifende Projekte

Um der Medienkompetenz im Schulunterricht noch einen “außerschulischen” Rahmen zu geben, bieten wir  Projekte an, die wir z.B. gemeinsam mit der Firma New Horizons in Holzwickede entwickelt haben. In den Schulungsräumen der Firma haben unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, unter professioneller Anleitung ihre Medienkompetenz in unterschiedlichen Facetten zu erweitern. Ein Beispiel für einen Power-Point-Lehrgang ist in dieser PDF-Datei beschrieben.

Unser multimediales Sprachlabor

Unser Sprachlabor mit der Sprachlernsoftware Study 1200

Der Sprachenerwerb und  –unterricht ist heutzutage so wichtig wie nie zuvor. Als bilingual ausgerichtetes Gymnasium steht das PGS der Herausforderung gegenüber, der entscheidenden Rolle, die das zeitgemäße und PC-gestützte Erlernen von Fremdsprachen im Leben der Schülerinnen und Schüler spielt, Rechnung zu tragen.

Das multimediale Sprachlabor stellt Lehrern und Schülern eine Auswahl von Werkzeugen, Aufgaben und Lernformen zur Verfügung, die PC-gestützt die Möglichkeit von Hörverstehens-, Sprech- und Interaktionsübungen in der Fremdsprache verbessern. Die Software ist ein motivierendes, interaktives Werkzeug, mit dem der Fremdsprachenlerner auf verschiedene Weise seine sprachlichen Fähigkeiten verbessern kann:

  • Dokumentation der eigenen Sprechleistung im Vergleich zur Original-Spur
  • Playback-Möglichkeiten
  • Übungen zum simultanen Dolmetschen
  • Untertitelung von Videodateien

Auch dem Lehrer kommt eine neue Rolle zu, da er sich zunehmend auf seine Funktion als Lerncoach konzentrieren kann:

  • Bewertung und Aufzeichnung der Schülerbeiträge
  • Kommunikation mit der ganzen Klasse, einzelnen Gruppen oder einzelnen Schülern
  • Nutzung einer Medienbibliothek
  • Zugriff auf Multimedia-Unterrichtsmaterial

Die Kombination all dieser Features machen das Sprachlabor zu einem Lernraum, der Sprachunterricht flexibel, motivierend und ein Stück weit authentischer macht und den Spracherwerb der Schüler zunehmend individualisiert.

Interesse geweckt?

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